Sozialrecht

Sie möchten einen Antrag auf Rente, Verletztengeld oder -Arbeitslosengeld stellen? Wir stehen Ihnen in jeder Phase des Verfahrens beratend zur Seite. Wir vertreten sie gegenüber Behörden und Sozialversicherungsträgern, stellen Ihren Antrag auf Alters-, Erwerbsminderung oder Witwen- und Waisenrente.

Wurde Ihr Antrag zurückgewiesen, bestreiten wir für Sie das Widerspruchs-  und Klageverfahren.

Im Sozialrecht muss es oftmals schnell gehen, wir setzen uns direkt mit Behörden und Sozialversicherungsträgern in Verbindung, um Ihnen schnell und unbürokratisch zu Ihrem Recht zu verhelfen.

 

Haben Sie einen Arbeitsunfall erlitten oder eine Berufskrankheit oder sind Sie nicht mehr in der Lage ihrer Erwerbstätigkeit nachzugehen, sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner zur Durchsetzung ihrer Ansprüche gegenüber der Rentenversicherung und der Berufsgenossenschaft.   Wir beraten Sie über alle Ihnen zustehenden Ansprüche, sei es auf Verletztengeld, Krankengeld, Rehamaßnahmen, Arbeitslosengeld oder Leistungen der Krankenversicherung.

Ob es um speziellen Kündigungsschutz von schwerbehinderten Menschen oder einen Antrag auf Anerkennung einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung geht, helfen wir Ihnen auf Ihrem Gang durch die Instanzen.

Der Kläger begehrte von der Berufsgenossenschaft die Anerkennung einer Berufskrankheit wegen Schmerzen an Ellenbogen, Unterarm und Handgelenk (sog. Tennisellenbogen). Er führte diese auf seine Bürotätigkeit, insbesondere die Arbeit mit der Computermaus, hier das Hoch- und Runterscrollen, zurück.

Wiederholt muss sich das Bundessozialgericht damit beschäftigen, wann ein Sturz in der eigenen Wohnung, wenn Homeoffice absolviert wird, als Arbeitsunfall anzuerkennen ist.

Zuletzt hat das Gericht etwa im Urteil vom 27.11.2018, Az. B 2 U 28/17 R, entschieden, dass ein Sturz auf einer Kellertreppe einen Arbeitsunfall darstellt, wenn sich die Versicherte auf dem Weg zu ihrem im Keller eingerichteten Büro befand, um dort dienstlich tätig zu werden. Im vorliegenden Fall war zwischen dem Arbeitgeber und der Versicherten arbeitsvertraglich vereinbart, dass ihr regelmäßiger Arbeitsort ihre Wohnadresse ist. Die Versicherte hatte hierzu im Keller ein mit einem Schreibtisch möbliertes Büro als sog. Homeoffice eingerichtet. Der Unfall ereignete sich auf der Kellertreppe, als die Klägerin mit ihrem Laptop unterwegs in ihr Büro war, um den Geschäftsführer des Betriebs anzurufen.